Entwicklung einer SaaS-EDI-Plattform

Eine skalierbare EDI-Plattform zur Automatisierung des Dokumentenaustauschs und nahtlosen Integration von Lieferketten im Einzelhandel — auf Basis einer cloudnativen Architektur, ERP-Anbindung und leistungsstarker Funktionen für den elektronischen Datenaustausch.

Entwicklung einer SaaS-EDI-Plattform hero background

Produktübersicht

Im Rahmen des Projekts entwickelte SCAND eine SaaS-basierte EDI-Plattform sowie ein Webportal für den reibungslosen elektronischen Datenaustausch zwischen Lieferanten und Einkäufern. Die Lösung ermöglicht den automatisierten Austausch, die Überwachung und die Verwaltung von EDI-Dokumenten wie Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheinen und Bestätigungen über eine sichere, browserbasierte Oberfläche.

Die cloudnative EDI-Plattform unterstützt Unternehmen mit mehreren Vertriebskanälen und vereinfacht die EDI-Integration in ERP-Systeme innerhalb komplexer Handelsumgebungen. Unternehmen erhalten eine zentrale Plattform zur komfortablen Verwaltung aller Dokumente, zur Reduzierung manueller Prozesse und zur besseren Steuerung der gesamten Lieferkette.

  • Region: Global
  • Branche: Einzelhandel, Lieferkettenmanagement, EDI-Integration
  • Projektdauer: 4 Monate
Produktübersicht

Herausforderung

Einzelhandelsunternehmen standen vor zahlreichen Integrations- und Betriebsproblemen, die eine effiziente Einführung und Skalierung des elektronischen Datenaustauschs erschwerten.

  • Heterogene IT-Landschaften mit veralteten ERP-Systemen, modernen Plattformen und unterschiedlichen Datenmodellen stellten eine große Herausforderung für eine konsistente und zuverlässige EDI-Integration zwischen Lieferanten und Handelspartnern dar.
  • Zusätzliche Komplexität entstand durch verschiedene Kommunikationsstandards und Datenformate. Dadurch waren zusätzliche Transformationsschichten erforderlich, was die Pflege eines einheitlichen Systems für den elektronischen Datenaustausch über sämtliche Geschäftsbeziehungen hinweg deutlich erschwerte.
  • Die eingeschränkte Transparenz der Dokumentenflüsse machte es Unternehmen schwer, Bestellungen, Rechnungen und Bestätigungen in Echtzeit nachzuverfolgen. Dies führte zu Verzögerungen, Fehlern und einer geringeren betrieblichen Effizienz.
  • Das hohe Volumen an EDI-Nachrichten erforderte zudem eine skalierbare Lösung, die Daten auch bei Spitzenlasten zuverlässig verarbeiten, validieren und weiterleiten kann — ohne Engpässe oder Leistungseinbußen.
  • Darüber hinaus bestand Bedarf an einer herstellerunabhängigen SaaS-EDI-Plattform mit flexibler Architektur, die sich nahtlos in unterschiedliche externe Systeme integrieren lässt und gleichzeitig langfristig an zukünftige geschäftliche und technologische Anforderungen angepasst werden kann.
Herausforderung

Lösung

Die Entwickler von SCAND übernahmen die vollständige Entwicklung der Plattform — mit Schwerpunkt auf Backend-Architektur, Cloud-Infrastruktur und Systemintegrationen. Die Lösung wurde als Microsoft-orientierte SaaS-Plattform auf Basis des .NET-Ökosystems entwickelt und in Microsoft Azure bereitgestellt.

Eine modulare, serviceorientierte Architektur sorgte für Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und langfristige Wartbarkeit. RESTful APIs ermöglichten eine nahtlose Integration mit ERP-Systemen und externen Diensten, während das Webportal eine zentrale Steuerung und transparente Übersicht über alle EDI-Prozesse bot.

Lösung

Hauptfunktionen

Die SaaS-EDI-Plattform ermöglicht den automatisierten Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Lieferanten und Einkäufern. Als skalierbare Softwarelösung für die Integration von Lieferketten reduziert sie den manuellen Aufwand und verbessert die Datenkonsistenz in Handelsprozessen.

  • Funktionen zur Auftragsverfolgung und Berichterstellung sorgen für Echtzeittransparenz über den Verarbeitungsstatus von Dokumenten und helfen dabei, Verzögerungen oder Fehler in Arbeitsabläufen frühzeitig zu erkennen.
  • Die Verarbeitung von EDI-Nachrichtendaten erfolgt auf Basis von Azure Cosmos DB und gewährleistet eine zuverlässige Bearbeitung großer Mengen strukturierter Geschäftsinformationen.
  • Eine Datentransformationsschicht bildet EDI-Nachrichtenstrukturen auf benutzerfreundliche Oberflächenmodelle ab und erleichtert so die Navigation und Steuerung innerhalb der Plattform.
  • Zentrale Protokollierung und Überwachung mit NLog ermöglichen eine effiziente Fehlerverfolgung und Systemdiagnose.
  • Die asynchrone Nachrichtenverarbeitung über Azure Service Bus sorgt für die zuverlässige Erstellung, Zustellung und Nachverfolgung von Systemereignissen.
  • Ein konfigurierbares E-Mail-Benachrichtigungssystem informiert Nutzer über Dokumentenstatus und wichtige Ereignisse in den Arbeitsabläufen.
  • Die integrierte Produktsuche ermöglicht einen schnellen Zugriff auf relevante Daten innerhalb der Plattform.
  • PDF-Dokumente können mithilfe von PDF.js direkt im Browser angezeigt und heruntergeladen werden.
  • Sichere Mechanismen für Benutzeranmeldung und Registrierung schützen sensible Geschäftsdaten.
  • Die Migration und Modernisierung des Frontends von AngularJS auf Angular verbessert Performance und Wartbarkeit.
  • Die Integration mit Drittanbieterdiensten und Erweiterungen erweitert die Plattformfunktionen und ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche Geschäftsanforderungen.
Hauptfunktionen

Technologie-Stack

  • Backend: Microsoft .NET-Plattform, C#
  • API-Schicht: ASP.NET Web API
  • Datenzugriff: Entity Framework
  • Cloud-Infrastruktur: Microsoft Azure
  • Datenspeicherung: Azure Cosmos DB, SQL Database
  • Nachrichtenverarbeitung: Azure Service Bus
  • Frontend: Angular, TypeScript
  • Legacy-Frontend: AngularJS
  • Protokollierung: NLog
  • Dokumentenverarbeitung: PDF.js
Technologie-Stack

Kernteam

  • Solution Architect: Entwarf die cloudnative SaaS-Architektur, definierte die Integrationsstrategie und stellte Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit sowie die Unterstützung von Multi-Tenant-Umgebungen sicher.
  • DevOps Engineers: Richteten die Azure-basierte Infrastruktur ein und betreuten sie, implementierten CI/CD-Prozesse und Monitoring und sorgten für einen stabilen Betrieb des Systems für den elektronischen Datenaustausch.
  • QA Engineers: Stellten die Zuverlässigkeit der Plattform durch funktionale Tests, Integrationstests und Performance-Tests der EDI-Workflows sicher.
  • Project Manager: Koordinierte die Entwicklung der EDI-Software, steuerte Zeitpläne und stellte die Kommunikation zwischen Stakeholdern und Entwicklungsteam sicher.
Kernteam

Zugehörige Fallbeispiele